- Tel. Beratung
- Hintergrundwissen
- Ausdrucksformen von Trauer bei Kindern
- Trauer gehört zum Leben
- Das sollten Trauernde wissen
- Trauerphasen nach Verena Kast
- Trauerphasen nach Yorick Spiegel
- Trauerspirale nach Erika Schuchardt
- Todeskonzepte bei Kindern
- Mit Kindern über den Tod reden
- Literatur
- Weitere Hilfseinrichtungen
- Nützliche Links von A - Z
-
16.09.10 17:00 - 18:30
Die Ausraster (Donnerstags-GruppeI)
Kategorie: Kinder und Jugendliche -
Dort erleben die Kinder in verschiedenen Räumen unterschiedliche Angebote. Sie erleben andere...

-
17.09.10 17:00 - 18:30
Trauerreitgruppe
Kategorie: Kinder und Jugendliche -
Pferde reagieren besonders sensibel auf die Bedürfnisse von Menschen in schwierigen Situationen....

Ruf uns an:
+49 (0) 89 72011190
Schreib`uns eine E-Mail
Tobias Rilling
Das sollten Trauernde wissen
- Trauer gehört zu unserem Leben
- Trauer ist keine Krankheit
- Trauer ist eine lebenswichtige Reaktion
- Trauer ist eine spontane, natürliche, normale Reaktion unserer ganzen Person auf Verlust, Abschied und Trennung
- Trauer ist die Möglichkeit, gesund Abschied zu nehmen
- Trauer erfasst den ganzen Menschen und berührt alle seine Lebensbereiche
- Trauer wird individuell ganz unterschiedlich erlebt und gestaltet
- Trauer hat viele Gesichter
Mögliche Gefühle, Gedanken und körperliche Reaktionen während eines Trauerprozesses
Gefühle, die bei Trauernden auftreten können
Angst, Schock, Hilflosigkeit, Abgestumpftheit, Betäubung, Wut, Sehnsucht, Kummer, Schuldgefühle, Verzweiflung, Aggression, Lachen, Zorn, Befreiung, Gleichgültigkeit, Selbstmitleid, Freude, Einsamkeit, Hass, Liebe, Leere, Dankbarkeit, Schmerz.
Körperliche Empfindungen, die bei Trauernden auftreten können
Müdigkeit, Leeregefühl im Magen, Zittern, Herzklopfen, Herzrasen, Beklemmung im Brustbereich, Kurzatmigkeit, zugeschnürte Kehle, Appetitmangel, Überempfindlichkeit, Muskelschwäche, Schwächeattacken, Überaktivität, verändertes Zeitempfinden.
Gedanken und Phantasien, die bei Trauernden auftreten können
Der Verstorbene wird gesucht, gerufen, gesehen, gerochen. Laute Selbstgespräche, fehlende Zukunftsperspektiven, konfuse Gedanken, Verwirrtheit, Desinteresse, Wahnvorstellungen, Sprechen mit dem Verstorbenen, wirre Träume, Leben in einer Phantasiewelt mit dem Verstorbenen.
Trauer darf weder verdrängt noch versteckt werden. Jeder Mensch muss trauern können. Wir müssen die Trauer zulassen, Trauer muss erlebt und durchlebt werden. Denn nur dann, wenn die Trauer bewältigt wird, wenn ihr Zeit und Raum gegeben wird, kann aus der Trauer heraus neuer Lebensmut entstehen.





